Im Frühjar 1999 wurde seitens des englischen
Mutterkonzerns der Electrola (EMI in London)
bekannt,
einige Umstrukturierungsmaßnahmen weltweit durchzuführen.
Im Ergebnis stand in Köln die Auslagerung der hauseigenen Lager-
haltung und Distribution, sowie das Einstellen der
Studioleistungen.
John Cremer plante für seinen Bereich der
DMM-Überspielung und Mastering den Übergang in die Selbständigkeit. Er
konsultierte Karl
Josef Cremer, um das geplante Vorhaben auf solide kauf-
männische Füße
zu stellen. Nach einigen Wochen der Planung und Kalkulation
stand
die Umsetzung fest. Das entsprechende Gebäude war schnell gefunden,
da die Deutsche Bahn AG einen stillgelegten Bahnhof in Kerpen Buir
verkaufen wollte.
Cremer & Cremer nahmen die Verhandlungen mit der DB auf und räumten
Schritt für Schritt
alle zunehmenden Hürden aus dem Weg. In dieser
Phase wurden seitens der EMI Electrola GmbH in Köln
für die betroffenen Studiobereiche die Kündigungen ausgesprochen. Cremer &
Cremer boten Electrola die notwendigen
Studioleistungen an. Nach
mehrmonatigen Vergleichen mit den Mitbewerbern im Markt, wurde ein Dienstleistungsrahmenvertrag mit
der inzwischen gegründeten "RAILROAD
TRACKS GmbH" geschlossen.