Entstehung

Im Frühjar 1999 wurde seitens des englischen

Mutterkonzerns der Electrola (EMI in London) bekannt,

einige Umstrukturierungsmaßnahmen weltweit durchzuführen.

Im Ergebnis stand in Köln die Auslagerung der hauseigenen Lager-

haltung und Distribution, sowie das Einstellen der Studioleistungen.

John Cremer plante für seinen Bereich der

DMM-Überspielung und Mastering den Übergang in die Selbständigkeit. Er

konsultierte Karl Josef Cremer, um das geplante Vorhaben auf solide kauf-

männische Füße zu stellen. Nach einigen Wochen der Planung und Kalkulation

stand die Umsetzung fest. Das entsprechende Gebäude war schnell gefunden,

da die Deutsche Bahn AG einen stillgelegten Bahnhof in Kerpen Buir verkaufen wollte.

Cremer & Cremer nahmen die Verhandlungen mit der DB auf und räumten Schritt für Schritt
alle zunehmenden Hürden aus dem Weg. In dieser Phase wurden seitens der EMI Electrola GmbH in Köln
für die betroffenen Studiobereiche die Kündigungen ausgesprochen. Cremer & Cremer boten Electrola die notwendigen
Studioleistungen an. Nach mehrmonatigen Vergleichen mit den Mitbewerbern im Markt, wurde ein Dienstleistungsrahmenvertrag mit
der inzwischen gegründeten "RAILROAD TRACKS GmbH" geschlossen.

 

Gründung

Vorläufiger Firmensitz wurde auf den Hohlweg 50 festgelegt und unter dem Firmennamen "RAILROAD TRACKS GmbH" beim Amtsgericht Kerpen beantragt. Im Juli 2000 wurde die Firma unter der Nr. HRB 3188 ins Handelsregister zu Kerpen eingetragen. Das Rumpfgeschäftsjahr wurde bis 31.12.2000 terminiert. Ab dem 01.01.2001 ist das Geschäftsjahr gleich Kalenderjahr.

 

Ziele

Kurzfristige Ziele der RAILROAD TRACKS GmbH wurden bereits verwirklicht. Die Sanierung des Bahnhofs Buir wurde soweit vollzogen, das volle Leistung ohne technische Einbußen gefahren werden kann. Der übernommene Kundenstamm hat keine Qualitätsverluste zu beklagen und der Kundenstamm
konnte durch effiziente Arbeitsweise noch stark ausgebaut werden. Die Motivation der Mannschaft ist höher denn je und Kooperationen mit Konkurrenz-
anbietern tragen bereits erste Früchte.

Durch die Schaffung eines ersten kleinen Aufnahmestudios mit großer analogen und digitalen Regie noch in diesem Jahr wird der Grundstein für eigene Produktionen gelegt. Es wird beabsichtigt, im Bereich Nachwuchsförderung aktiv zu werden. Bei großen Plattenfirmen bleibt aufgrund des großen Marktdrucks dieser Bereich auf der Strecke. RAILROAD hat sich zur Aufgabe gestellt, jungen und unbekannten Künstlern auf finanzierbaren Wegen gute Startvoraussetzungen zu schaffen und sich auf dem Musikmarkt zu präsentieren.

Die angestrebten Musiksparten sind unterschiedlich ausgerichtet und reichen von Dance, Hip Hop über kölsche Mundart bis zum Schlager.
Eigens hierfür beabsichtigt RAILROAD die Gründung eines kleinen Labels.